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Was kostet Google Ads? Werbebudget und Agenturhonorar

· · 19 Min. Lesezeit
Was Google Ads kostet — Werbebudget und Agenturhonorar

Google Ads kann 229 € im Monat, 1.159 € im Monat oder 11.599 € im Monat kosten. Die Plattform selbst gibt keinen einheitlichen Preis für eine Kampagne vor. Sie legen das Budget fest, und das System gibt es für Klicks, Impressionen oder Conversions aus — je nach Kampagnentyp und Ziel.

Das Problem beginnt, wenn ein Unternehmer fragt: „Wie viel muss ich real bereitstellen, damit das Sinn ergibt?". Denn die Kosten von Google Ads sind nicht nur das Geld, das an Google fließt. Hinzu kommen die Konfiguration, die Kampagnenführung, die Analytik, Korrekturen auf der Website, der Produktfeed, die Arbeit des Spezialisten und die Zeit, die nötig ist, um Daten zu sammeln.

In diesem Artikel zerlegen wir die Kosten von Google Ads in einfache Bestandteile: das Werbebudget, die Kosten pro Klick, das Agenturhonorar, die Startgebühr sowie zusätzliche Elemente, die man leicht vergisst. Ohne magische Versprechen. Ohne „es kommt darauf an" als ganze Antwort.

Kurz gesagt

Google Ads hat keinen einheitlichen Preis — das Budget legen Sie selbst fest, und real beginnt es meist bei etwa 229–469 € im Monat für Klicks, plus ein eventuelles Agenturhonorar (meist 10–20 % des Budgets oder ein fester Betrag). Ein sinnvolles Budget hängt von der Branche, den Klickpreisen und dem Ziel ab. Die vollen Kosten bestehen aus dem Mediabudget plus Honorar plus der Zeit für die Messung von Conversions — ohne Messung verpufft selbst ein großes Budget. Ein Teil der Präsenz in Google ist allerdings kostenlos — sehen Sie, was kostenlose Werbung für Ihr Unternehmen in Google real leisten kann.

TL;DR

  • Google Ads besteht in der Regel aus zwei Hauptkosten: dem Budget für Google und dem Honorar der Agentur oder des Spezialisten.
  • Eine kleine lokale Kampagne kann bei etwa 229–579 € Werbebudget starten, doch für E-Commerce ist eine sinnvollere Schwelle oft 699–1.859 € im Monat.
  • Die Kampagnenbetreuung durch eine Agentur kann als fester Betrag, als Prozentsatz des Budgets oder als Mischmodell abgerechnet werden.
  • Ein niedriges Budget bedeutet nicht immer Ersparnis. Manchmal bedeutet es zu wenig Daten, zu wenige Klicks und keine Grundlage für Entscheidungen.
  • In einem Onlineshop müssen Sie die Kaufmessung, den Produktfeed, das Google Merchant Center und die Rentabilitätskontrolle hinzurechnen.
  • Das größte Risiko sind nicht die Werbekosten selbst, sondern das Ausgeben von Geld ohne Messung von Umsatz und Marge.

Woraus setzen sich die Kosten von Google Ads zusammen?

Die Kosten von Google Ads sind die Summe aus dem für Werbung ausgegebenen Geld und den Arbeitskosten der Person oder Agentur, die die Kampagne vorbereitet und führt.

ElementWem zahlen Sie?Wofür zahlen Sie?
WerbebudgetGoogleKlicks, Impressionen, Conversions oder Auslieferung der Anzeigen
Honorar / BetreuungDer Agentur oder dem SpezialistenKonfiguration, Führung, Analyse und Korrekturen der Kampagne
Kampagnen-SetupDer Agentur oder dem SpezialistenVorbereitung von Konto, Struktur, Conversions, Anzeigen
Zusätzliche ArbeitenJe nach UmfangProduktfeed, GTM, GA4, Landingpage, Shop-Korrekturen

Wenn wir also sagen, dass „Google Ads 929 € im Monat kostet", muss man sofort präzisieren:

  • ob die gesamten 929 € an Google gehen,
  • ob die 929 € das Budget samt Betreuung sind,
  • ob in diesem Betrag die Konfiguration enthalten ist,
  • ob die Kampagne nur die Suche umfasst oder auch Google Shopping, Performance Max und Remarketing.

Das ist wichtig, denn zwei Angebote können ähnlich aussehen und in der Praxis einen völlig anderen Arbeitsumfang bedeuten.

Abkürzungen in einem Satz

CPC sind die Kosten eines einzelnen Klicks.
CPA sind die Kosten einer einzelnen Conversion, z. B. eines Kaufs oder eines Formulars.
ROAS ist der Umsatz aus der Werbung geteilt durch die Werbekosten, also ein schneller Indikator für den Return einer Kampagne.

Das Werbebudget von Google Ads — was ist das eigentlich?

Das Werbebudget ist der Betrag, den Sie für die Auslieferung von Anzeigen in Google bereitstellen.

Beispiel:

Sie haben ein Budget von 699 € im Monat. Sie richten eine Kampagne in der Suche ein. Ein Nutzer gibt „Matratzengeschäft Rzeszów" ein, sieht Ihre Anzeige und klickt. Google berechnet eine Gebühr für den Klick.

Kostet ein Klick 0,58 €, verschwinden 0,58 € aus dem Budget. Kostet ein Klick 1,86 €, verschwinden 1,86 €.

Google Ads funktioniert im Auktionsmodell. Sie kaufen keine feste Position in Google „für einen Monat". Sie konkurrieren mit anderen Werbetreibenden um Impressionen.

Auf die Kosten wirken sich unter anderem aus:

  • die Branche,
  • der Wettbewerb,
  • die Qualität der Anzeigen,
  • die Qualität der Landingpage,
  • der Standort,
  • das Gerät des Nutzers,
  • der Kampagnentyp,
  • die Gebotsstrategie,
  • die Conversion-Daten.

In der Praxis ist das Werbebudget der Treibstoff. Aber selbst guter Treibstoff hilft nicht, wenn das Auto einen undichten Tank hat. In Google Ads kann ein solcher „undichter Tank" eine falsch eingerichtete Messung sein, ein langsamer Shop oder ein Angebot, das dem Vergleich mit dem Wettbewerb nicht standhält.

Wie hoch sollte das Mindestbudget für Google Ads sein?

Das Mindestbudget hängt von der Branche, dem Wettbewerb und dem Kampagnenziel ab, aber ein zu kleines Budget liefert in der Regel keine Daten für eine sinnvolle Bewertung.

Art des UnternehmensBeispielhaftes monatliches WerbebudgetKommentar
Kleines lokales Unternehmen229–579 €Gut für den Start, wenn Gebiet und Anzahl der Leistungen begrenzt sind
Dienstleistungen in einer wettbewerbsintensiven Branche579–1.859 €Ein größeres Budget ist nötig, weil Klicks teurer sein können
Kleiner Onlineshop699–1.629 €Das Minimum, um Produkt- und Verkaufskampagnen zu testen
Mittlerer E-Commerce1.629–5.809 €Mehr Daten, Produktsegmentierung, Remarketing
Großer Shop / breites Angebot5.809 €+Erfordert Kontrolle über Marge, ROAS, Feed und Analytik

Das sind keine Ergebnisgarantien. Es sind praktische Spannen, die helfen einzuschätzen, ob eine Kampagne genug hat, um daraus Daten zu sammeln.

Warum 119 € im Monat in der Regel nicht ausreichen

Nehmen wir an, ein Klick kostet im Durchschnitt 0,70 €.

Ein Budget von 119 € ergibt etwa 166 Klicks im Monat.

Hat ein Shop eine Conversion-Rate von 1 %, können Sie mit etwa 1–2 Bestellungen rechnen. Bei einer so geringen Datenmenge ist schwer zu beurteilen, ob die Kampagne funktioniert oder einfach zu wenig Traffic hatte.

Und nun ein anderes Beispiel:

Ein Budget von 1.159 € bei demselben CPC ergibt etwa 1.666 Klicks. Das garantiert weiterhin keinen Erfolg, erlaubt aber bereits zu sehen:

  • welche Produkte Klicks erzeugen,
  • welche Kategorien verkaufen,
  • wo das Budget verpufft,
  • welche Suchanfragen daneben liegen,
  • ob das Problem in der Anzeige, im Preis, auf der Seite oder im Angebot liegt.

In Google Ads muss das Budget so groß sein, dass sich Schlüsse ziehen lassen.

Was kostet ein Klick in Google Ads?

Ein Klick in Google Ads kann von einigen Cent bis zu mehreren Euro kosten, je nach Branche, Wettbewerb und Qualität der Kampagne.

Branche / KampagnentypMögliches CPC-NiveauWas bedeutet das in der Praxis?
Günstige Produkte, breites Angebot0,12–0,58 €Viele Klicks, aber man muss auf die Marge achten
E-Commerce mittlerer Wettbewerb0,35–1,40 €Eine typische Spanne für viele Shops
Lokale Dienstleistungen0,47–2,33 €Vieles hängt von der Stadt und dem Wettbewerb ab
Finanzen, Recht, B2B2,33–11,63 €+Weniger Klicks, aber potenziell höherer Kundenwert

Das Wichtigste: Ein günstiger Klick ist nicht immer ein guter. Ein teurerer Klick kann besser sein, wenn er zu einem Kunden führt, der real kauft.

Wenn Sie ein Produkt für 18,39 € mit geringer Marge verkaufen, kann ein Klick für 1,16 € zu teuer sein. Wenn Sie aber einen B2B-Kunden im Wert von 4.649 € gewinnen, kann ein Klick für 6,98 € akzeptabel sein.

Berechnen Sie Ihr Budget in 4 Schritten

  1. Prüfen Sie den durchschnittlichen Bestellwert.
  2. Berechnen Sie die Marge bei einer typischen Bestellung.
  3. Legen Sie fest, wie viel Sie maximal für eine Bestellung zahlen können.
  4. Schätzen Sie: benötigte Anzahl Bestellungen × Kosten der Bestellungsgewinnung ≈ Startbudget.

Beispiel: Wenn Sie 30 Bestellungen gewinnen möchten und die akzeptablen Kosten für die Gewinnung einer Bestellung 13,95 € betragen, sollte das Testbudget etwa 419 € betragen. In der Praxis lohnt es sich, einen Puffer einzuplanen, denn die ersten Wochen einer Kampagne dienen auch dem Sammeln von Daten.

Werbebudget und Agenturhonorar — worin unterscheiden sie sich?

Das Werbebudget geht an Google, während das Agenturhonorar die Vergütung für die Arbeit an der Kampagne ist.

Beispiel:

PositionBetrag
Werbebudget an Google929 €
Agenturbetreuung279 €
Gesamt pro Monat1.209 €

In diesem Beispiel haben Sie keine Kampagne für 279 €. Sie haben eine Betreuung für 279 € und ein Budget von 929 €, das Google für Werbung ausgibt.

Das muss man klar trennen, sonst vergleicht man Angebote leicht auf die falsche Weise.

Wie rechnen Agenturen Google Ads ab?

Agenturen rechnen Google Ads meist in einem von drei Modellen ab: feste Gebühr, Prozentsatz des Budgets oder Mischmodell.

1. Feste Pauschale

Die Agentur erhebt einen festen monatlichen Betrag, z. B. 229 €, 349 €, 579 € oder mehr.

Dieses Modell ist einfach. Sie wissen, wie viel Sie für die Betreuung zahlen. Es eignet sich bei kleineren und mittleren Kampagnen, bei denen der Arbeitsumfang vorhersehbar ist.

Beispiel:

  • Werbebudget: 1.159 €,
  • Betreuung: 349 €,
  • monatliche Gesamtkosten: 1.509 €.

2. Prozentsatz des Budgets

Die Agentur erhebt einen bestimmten Prozentsatz der Werbeausgaben, z. B. 10 %, 15 % oder 20 %.

Beispiel:

  • Werbebudget: 2.329 €,
  • Agenturhonorar: 15 %,
  • Betreuung: 349 €,
  • monatliche Gesamtkosten: 2.669 €.

Dieses Modell wächst mit dem Umfang der Kampagne. Bei größeren Budgets fällt der Prozentsatz meist niedriger aus, sonst würde die Betreuung unverhältnismäßig teuer.

3. Mischmodell

Das ist oft die vernünftigste Variante.

Die Agentur legt eine Mindestgebühr für die Betreuung und einen zusätzlichen Prozentsatz nach Überschreiten eines bestimmten Budgets fest.

Beispiel:

  • Minimum für die Betreuung: 349 €,
  • Budget bis 2.329 €: kein zusätzliches Honorar,
  • Budget über 2.329 €: ein zusätzlicher Prozentsatz.

Ein solches Modell schützt beide Seiten. Der Kunde zahlt bei kleinem Budget nicht absurd viel, und die Agentur hat die Mittel für echte Arbeit an einem größeren Konto.

Was kostet die Betreuung von Google Ads durch eine Agentur?

Die Betreuung von Google Ads durch eine Agentur kann von einigen Hundert Euro bei einer kleinen Kampagne bis zu mehreren Tausend Euro im Monat bei E-Commerce kosten.

BetreuungsumfangBeispielhafte monatliche Kosten
Kleine lokale Kampagne159–349 € netto
Standardkampagne im Dienstleistungsbereich279–579 € netto
E-Commerce mit Google Shopping / PMax349–929 € netto
Größerer Shop mit Segmentierung und Feed699–1.859 € netto
Großes Werbekontoindividuell

Hinzu kommen kann ein einmaliges Setup, also die Vorbereitung der Kampagne.

StartarbeitenBeispielhafte Kosten
Grundlegende Kontokonfiguration119–349 € netto
Kampagnen von Grund auf + Conversions229–699 € netto
E-Commerce + Merchant Center + Feed349–1.159 € netto
Audit und Umbau eines großen Kontosindividuell

Hinweis: Eine sehr günstige Betreuung ist nicht immer ein Schnäppchen. Wenn jemand für 69 € im Monat ein Konto mit mehreren Kampagnen, Feed, Analytik, Anzeigentests und Reporting führen soll, dann muss er real etwas weglassen.

Am häufigsten weggelassen werden:

  • die Analyse der Suchanfragen,
  • der Ausschluss von Keywords,
  • das Testen von Anzeigen,
  • die Kontrolle der Conversions,
  • Korrekturen im Feed,
  • die Rentabilitätsanalyse.

Und genau dort liegt oft der Gewinn oder der Verlust.

Sie wissen nicht, welches Budget für Ihren Shop Sinn ergibt? Bestellen Sie ein Audit des Google-Ads-Kontos — wir prüfen die Conversion-Messung, den Produktfeed und die Stellen, an denen das Budget verpufft.

Beispielhafte Google-Ads-Budgets für einen Onlineshop

Das Budget für einen Onlineshop sollte von der Anzahl der Produkte, der Marge, dem Wettbewerb und davon abhängen, ob der Shop eine korrekte Verkaufsmessung hat.

Szenario 1: kleiner Shop, erste Kampagnen

Annahmen:

  • der Shop hat einige Dutzend oder einige Hundert Produkte,
  • das Budget ist begrenzt,
  • das Ziel ist zu prüfen, ob Google Ads Verkäufe liefert.

Beispielhafte Kosten:

ElementBetrag
Werbebudget699 €
Betreuung279–419 €
Gesamt pro Monat999–1.099 €

Was man tun kann:

  • eine Produktkampagne oder Performance Max,
  • grundlegendes Remarketing,
  • eine Markenkampagne,
  • die Konfiguration der Conversions,
  • eine erste Produktanalyse.

Was man nicht tun sollte:

  • nicht alles auf einmal bewerben,
  • Produkte mit unterschiedlicher Marge nicht ohne Kontrolle mischen,
  • das Ergebnis nicht nach 3 Tagen bewerten,
  • keine Kampagne ohne Kaufmessung starten.

Szenario 2: Shop mit größerem Angebot

Annahmen:

  • der Shop hat mehrere Tausend Produkte,
  • organischer Verkauf oder ein Marktplatz laufen bereits,
  • das Ziel ist die Skalierung des Verkaufs.

Beispielhafte Kosten:

ElementBetrag
Werbebudget1.859–4.649 €
Betreuung469–1.159 €
Gesamt pro Monat2.329–5.809 €

Was man tun kann:

  • Aufteilung der Kampagnen nach Kategorie,
  • ein gesonderter Ansatz für Bestseller,
  • Ausschluss von Produkten ohne Marge,
  • Tests mit Performance Max,
  • Google Shopping,
  • Remarketing,
  • Analyse von ROAS und Kosten der Bestellungsgewinnung.

Hier geht es bei der Kampagne nicht mehr nur darum, „die Anzeigen einzuschalten". Man muss auf Verkaufsdaten, Marge, Saisonalität und die Qualität des Produktfeeds achten.

Szenario 3: lokale Dienstleistungen

Annahmen:

  • das Unternehmen ist lokal tätig,
  • es möchte telefonische Anfragen oder Formulare gewinnen,
  • das Angebot umfasst einige wichtigste Leistungen.

Beispielhafte Kosten:

ElementBetrag
Werbebudget349–1.159 €
Betreuung209–469 €
Gesamt pro Monat559–1.629 €

Was zählt:

  • gut gewählte Keywords,
  • der Standort der Anzeigen,
  • die Auslieferungszeiten,
  • die Qualität der Landingpage,
  • das Messen von Anrufen und Formularen,
  • der Ausschluss zufälliger Suchbegriffe.

Für lokale Dienstleistungen kann ein kleineres Budget Sinn ergeben, wenn die Kampagne gut eingegrenzt ist. Geht die Werbung aber auf die ganze Woiwodschaft, viele Leistungen und allgemeine Suchbegriffe, verläuft sich das Budget schnell.

Was beeinflusst die Kosten von Google Ads am stärksten?

Die Kosten von Google Ads werden nicht nur vom Klickpreis beeinflusst, sondern auch von der Qualität der Seite, der Conversion-Messung, dem Wettbewerb und der Rentabilität des Angebots.

1. Wettbewerb in der Branche

Je mehr Unternehmen um dieselben Klicks kämpfen, desto größer der Druck auf die Gebote.

Für einen Shop mit Nischenteilen können Klicks günstiger sein. Für Kredite, Rechtsdienstleistungen, Photovoltaik, Möbel oder beliebte Elektronik können die Gebote deutlich höher sein.

2. Qualität der Landingpage

Google Ads endet nicht im Werbepanel.

Wenn die Anzeige auf eine Seite führt, die:

  • lange lädt,
  • eine schwache Produktbeschreibung hat,
  • die Lieferkosten nicht zeigt,
  • einen unübersichtlichen Warenkorb hat,
  • auf dem Telefon schlecht funktioniert,

dann kann die Kampagne teuer sein, selbst wenn sie gut eingerichtet ist.

Im E-Commerce müssen Werbung und Shop zusammen funktionieren. Deshalb lohnt es sich bei WooCommerce-Shops oft, Kampagnen mit einer technischen Analyse des Shops, der Geschwindigkeit, des Warenkorbs und des Kaufpfads zu verbinden. Gut passt hier z. B. ein SEO-Audit des Shops oder die Betreuung des WooCommerce-Shops, denn Conversion-Probleme können das Werbebudget auffressen.

3. Conversion-Messung

Ohne Conversion-Messung ist Google Ads wie Autofahren ohne Tacho.

Sie müssen wissen:

  • wie viele Käufe es gab,
  • wie hoch der Verkaufswert war,
  • wie viel ein Lead gekostet hat,
  • welche Kampagnen verkaufen,
  • welche Suchbegriffe das Budget verbrennen,
  • wie hoch der ROAS ist.

Hat ein Shop schlecht implementierte Conversions, kann das System aus falschen Daten „lernen". Menschlich gesagt: Google verstärkt Aktivitäten, die im Panel nur gut aussehen, aber nicht zwangsläufig echten Verkauf bringen.

4. Produktfeed

Im E-Commerce ist der Produktfeed enorm wichtig, also die Datei mit den Produkten, die an das Google Merchant Center gesendet wird.

Hat der Feed Fehler, kann Google:

  • Produkte ablehnen,
  • die Auslieferung der Anzeigen einschränken,
  • Produkte schlecht zu Suchanfragen zuordnen,
  • falsche Varianten bewerben,
  • Budget für Produkte ohne geschäftlichen Sinn verschwenden.

Bei WooCommerce-Shops muss der Feed oft aufgeräumt werden: Produktnamen, Kategorien, GTIN — also der globale Produktcode, z. B. die EAN von der Verpackung — Bilder, Verfügbarkeit, Preise, Varianten und Attribute.

Kurz: Wenn Google ein Durcheinander in den Produktdaten erhält, werden auch die Produktanzeigen chaotisch arbeiten.

Wenn Sie einen Shop führen und den Produktverkauf ausbauen möchten, sollten Google-Shopping-Kampagnen mit der Kontrolle über Feed und Produktdaten verbunden sein.

5. Marge und durchschnittlicher Warenkorbwert

Zwei Kampagnen können denselben ROAS, aber eine völlig andere Rentabilität haben.

ProduktPreisMargeWerbekosten pro VerkaufSchlussfolgerung
Produkt A23,26 €4,65 €3,49 €1,16 € bleiben vor weiteren Kosten
Produkt B116,28 €41,86 €13,95 €Die Kampagne kann viel gesünder sein
Produkt C18,60 €1,86 €2,79 €Die Werbung erzeugt einen Verlust

Deshalb genügt es im E-Commerce nicht zu fragen: „Wie viel Umsatz hat die Kampagne gemacht?". Man muss fragen: „Ist dieser Umsatz rentabel?".

Lohnt sich Google Ads bei kleinem Budget?

Google Ads kann sich bei kleinem Budget lohnen, aber nur dann, wenn die Kampagne stark eingegrenzt ist.

Bei kleinem Budget machen Sie nicht alles auf einmal. Starten Sie nicht gleichzeitig:

  • Search,
  • Shopping,
  • Performance Max,
  • YouTube,
  • Display,
  • Remarketing,
  • eine Kampagne für ganz Polen,
  • eine Kampagne für alle Produkte.

Besser ist es, eine konkrete Richtung zu wählen.

Beispiel für einen Shop:

„Zum Start bewerben wir nur Produkte mit guter Marge, sofort verfügbar, mit Verkaufshistorie und einem sinnvollen Preis."

Beispiel für Dienstleistungen:

„Zum Start bewerben wir nur zwei Leistungen in einer Stadt, zu den Arbeitszeiten des Unternehmens, mit Anrufmessung."

Ein kleines Budget erfordert Disziplin. Je weniger Geld, desto weniger Raum für zufällige Tests.

Agentur oder selbst — wann was wählen?

Die eigenständige Führung von Google Ads ergibt bei einfachen Kampagnen und kleinen Testbudgets Sinn. Eine Agentur ergibt dann Sinn, wenn Fehler mehr kosten als die Betreuung durch einen Spezialisten.

Wann Sie es selbst machen können

Die eigenständige Führung kann Sinn ergeben, wenn:

  • Sie einen kleinen Leistungsumfang haben,
  • Sie die Grundlagen von Google Ads verstehen,
  • Sie Conversions prüfen können,
  • Sie Zeit für die Analyse haben,
  • Sie eine Lernphase akzeptieren.

Wenn Sie 119 € im Monat ausgeben, können Sie das als Lernen betrachten. Wenn Sie 1.159 €, 2.329 € oder 6.999 € im Monat ausgeben, kosten Fehler deutlich mehr.

Wann es sich lohnt, es einem Spezialisten zu übergeben

Ein Spezialist ist besonders dann nötig, wenn E-Commerce, ein größeres Budget oder Messprobleme ins Spiel kommen.

Es lohnt sich, um Hilfe zu bitten, wenn:

  • Sie das Budget ausgeben, aber nicht wissen, ob die Kampagne verdient,
  • Sie viele Klicks und wenig Umsatz haben,
  • Google Ads Conversions zeigt, GA4 aber etwas anderes,
  • Produkte im Merchant Center abgelehnt werden,
  • Performance Max das Budget ausgibt, Sie aber nicht wissen wofür,
  • Kampagnen laufen, der ROAS aber sinkt,
  • Sie nicht sicher sind, ob der Produktfeed korrekt ist,
  • der WooCommerce-Shop Probleme mit Geschwindigkeit oder Checkout hat.

Ein Spezialist sollte nicht nur „die Anzeigen einrichten". Er sollte helfen, Werbung, Daten, Seite und Verkauf zu verbinden.

Bei SEMTAK betrachten wir Google Ads technisch und geschäftlich: ob die Kampagne eine korrekte Messung hat, ob der Shop den Traffic aufnimmt, ob der Produktfeed den Verkauf nicht blockiert und ob das Budget nicht in zufällige Klicks fließt.

Wie wählt und rechnet man eine Google-Ads-Agentur ab?

Eine gute Agentur erkennen Sie nicht daran, dass sie die günstigsten Klicks verspricht, sondern daran, dass sie nach Marge, Messung, Conversions und Rentabilität der Kampagne fragt.

Vergleichen Sie nicht nur den Preis. Vergleichen Sie den Arbeitsumfang.

Checkliste mit Fragen an die Agentur

Fragen Sie:

  • Ist das Werbebudget vom Honorar getrennt?
  • Ist die Konfiguration der Conversions im Preis enthalten?
  • Prüfen Sie GA4 und den Google Tag Manager?
  • Analysieren Sie die Suchanfragen der Nutzer?
  • Führen Sie das Google Merchant Center?
  • Korrigieren Sie den Produktfeed?
  • Zeigt der Bericht Umsatz, Kosten und ROAS?
  • Habe ich Zugang zum Google-Ads-Konto?
  • Gehört das Werbekonto mir?
  • Gibt es im Vertrag eine Kündigungsfrist?
  • Helfen Sie, die Rentabilität der Kampagne zu beurteilen, nicht nur die Anzahl der Klicks?

Wenn eine Agentur keinen Zugang zum Konto geben möchte oder das Konto nicht Ihnen gehört, ist das eine rote Flagge. Das Werbekonto, die Daten und die Kampagnenhistorie sollten Ihr Vermögenswert sein.

Was in einem monatlichen Bericht stehen sollte

Ein guter Bericht muss nicht 40 Seiten haben. Er soll einfache Fragen beantworten.

FrageWas sollte im Bericht stehen?
Wie viel haben wir ausgegeben?Kampagnenkosten und Betreuungskosten
Was haben wir erreicht?Käufe, Leads, Umsatz, Conversion-Wert
Lohnt sich das?ROAS, CPA, Kosten pro Bestellung, ein Kommentar zur Marge
Was funktioniert?Beste Kampagnen, Produkte, Suchbegriffe, Anzeigengruppen
Was funktioniert nicht?Kampagnen zum Einschränken oder Umbauen
Was machen wir als Nächstes?Konkrete Entscheidungen für den kommenden Monat

Ein Bericht ohne Schlussfolgerungen ist nur ein Datenabzug. Ein Shop-Inhaber braucht Informationen: was wir verbessern, was wir skalieren, was wir abschalten.

Wenn Sie Ihre Kampagnen von der Seite der Anzeigen, der Messung und des Verkaufs aus ordnen möchten, sehen Sie sich die Führung von Google-Ads-Kampagnen an.

Google Ads für WooCommerce — worauf achten?

Bei WooCommerce scheitert Google Ads oft nicht an den Anzeigen selbst, sondern an den technischen Details des Shops.

Typische Probleme:

  • fehlerhafte Kaufmessung,
  • doppelte Conversions,
  • fehlender Warenkorbwert in Google Ads,
  • Probleme mit dem Produktfeed,
  • abgelehnte Produkte im Merchant Center,
  • ein langsamer Warenkorb,
  • schlecht funktionierende Produktvarianten,
  • fehlerhafte Aktionspreise,
  • fehlende GTIN-Daten,
  • falsch eingestellte Mehrwertsteuersätze oder Lieferung.

Menschlich gesagt: Wenn der Shop Daten über Käufe, Preise oder Produkte schlecht übergibt, kann Google das Budget auf Basis falscher Informationen ausgeben.

Hat der WooCommerce-Shop technische Probleme, können die Kampagnen diese Fehler nur schneller aufdecken. Die Werbung liefert Traffic, aber der Shop blockiert den Verkauf.

In einem solchen Fall reicht „das Aufdrehen der Kampagne" allein nicht. Nötig sein können eine technische Analyse von WooCommerce, eine Verbesserung des Warenkorbs, die Kontrolle des Feeds und die Konfiguration der Messung.

Eine natürliche Ergänzung zu Google Ads ist die Erstellung eines WooCommerce-Shops auf eine Weise, die auf Verkauf und Messung vorbereitet ist, oder die Betreuung des WooCommerce-Shops, wenn der Shop bereits läuft und laufende Korrekturen benötigt.

Was können Sie selbst prüfen?

Bevor Sie eine Kampagne in Auftrag geben oder das Budget erhöhen, prüfen Sie ein paar Dinge.

1. Prüfen Sie, ob Ihre Conversions korrekt eingerichtet sind

Gehen Sie in Google Ads, GA4 oder GTM und prüfen Sie, ob Sie messen:

  • Kauf,
  • Kaufwert,
  • Formular,
  • Klick auf die Telefonnummer,
  • In-den-Warenkorb,
  • Beginn der Zahlung.

In einem Shop sind der Kauf und sein Wert am wichtigsten. Ohne das ist der ROAS schwer zu beurteilen.

2. Berechnen Sie, wie viel Sie für einen Kunden zahlen können

Rechnen Sie einfach:

  • durchschnittlicher Bestellwert,
  • Marge,
  • Kosten für Lieferung oder Abwicklung,
  • Zahlungskosten,
  • akzeptable Werbekosten.

Beträgt die Marge bei einer Bestellung 13,95 € und kostet die Gewinnung einer Bestellung 18,60 €, kann die Kampagne den Umsatz steigern und gleichzeitig einen Verlust erzeugen.

3. Prüfen Sie, wie die Seite auf dem Telefon funktioniert

Prüfen Sie:

  • die Ladegeschwindigkeit,
  • die Sichtbarkeit des „In-den-Warenkorb"-Buttons,
  • die Einfachheit des Formulars,
  • die Lieferkosten,
  • die Zahlungsmethoden,
  • Fehler im Checkout.

Der größte Teil des Werbe-Traffics kann vom Telefon kommen. Ist die mobile Version des Shops schwach, arbeitet das Werbebudget schlechter.

4. Wählen Sie Produkte mit sinnvoller Marge

Bewerben Sie nicht alles blind.

Wählen Sie Produkte, die:

  • sofort verfügbar sind,
  • eine gute Marge haben,
  • einen konkurrenzfähigen Preis haben,
  • ein gutes Foto haben,
  • eine klare Beschreibung haben,
  • keine Lieferprobleme haben.

Das ist besser als das Starten einer Kampagne für den gesamten Katalog.

5. Prüfen Sie, ob das Google-Ads-Konto Ihnen gehört

Das ist sehr wichtig.

Prüfen Sie, ob:

  • Sie administrativen Zugang haben,
  • die Zahlungsdaten Ihre sind,
  • die Kampagnenhistorie bei Ihnen bleibt,
  • Sie die Agentur wechseln können, ohne das Konto zu verlieren.

Das Google-Ads-Konto sollte Eigentum des Unternehmens sein, nicht der Agentur.

6. Prüfen Sie, ob der Bericht ein geschäftliches Ergebnis zeigt

Die Anzahl der Klicks reicht nicht.

Prüfen Sie, ob Sie sehen:

  • Kosten,
  • Umsatz,
  • die Anzahl der Conversions,
  • die Kosten pro Conversion,
  • ROAS,
  • die besten Produkte,
  • Kampagnen zum Abschalten,
  • Empfehlungen für den kommenden Monat.

Wenn der Bericht nicht hilft, eine Entscheidung zu treffen, ist er zu schwach.

Was kostet Google Ads — eine kurze Zusammenfassung

Google Ads für ein kleines Unternehmen kann einige Hundert bis tausend Euro im Monat kosten, und für E-Commerce erfordert es oft ein größeres Budget, weil Produkte, Feed, Merchant Center und Margenkontrolle hinzukommen.

SituationBudget an GoogleBetreuungGesamt pro Monat
Kleine lokale Kampagne229–579 €159–349 €399–929 €
Dienstleistungsunternehmen579–1.859 €279–579 €859–2.399 €
Kleiner E-Commerce699–1.629 €349–699 €1.099–2.329 €
Mittlerer E-Commerce1.859–5.809 €579–1.399 €2.399–7.199 €
Großer Shop5.809 €+individuellindividuell

Das Wichtigste: Beginnen Sie nicht mit der Frage „wie am günstigsten?". Beginnen Sie mit der Frage „welches Budget erlaubt es, Daten zu sammeln und die Rentabilität zu prüfen?".

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Google Ads im Monat?

Google Ads für ein kleines Unternehmen startet oft bei etwa 399–929 € im Monat samt Betreuung. Für einen Onlineshop muss man häufiger etwa 1.099–2.329 € im Monat bereitstellen, wenn die Kampagne sinnvolle Daten sammeln soll.

Hat Google Ads ein Mindestbudget?

Google Ads hat kein einheitliches Mindestbudget, das für jedes Unternehmen gut ist. Technisch können Sie ein niedriges Budget einstellen, aber geschäftlich muss die Kampagne genug Mittel haben, um Klicks und Conversions zu sammeln.

Was kostet ein Klick in Google Ads?

Ein Klick in Google Ads kann von einigen Cent bis zu mehreren Euro kosten. Der Preis hängt von der Branche, dem Wettbewerb, der Qualität der Anzeigen, der Landingpage und der Kampagnenstrategie ab.

Wird das Agenturhonorar an Google gezahlt?

Nein, das Agenturhonorar wird nicht an Google gezahlt. Das Werbebudget geht an Google, während das Honorar oder die Pauschale die Vergütung für die Betreuung der Kampagne ist.

Lohnt es sich, Google Ads mit einem Budget von 119 € zu starten?

Google Ads mit einem Budget von 119 € lässt sich testweise starten, aber in den meisten Branchen ist das zu wenig für eine zuverlässige Bewertung der Ergebnisse. Ein solches Budget ergibt in der Regel zu wenige Klicks und Conversions.

Was ist besser: eine feste Gebühr oder ein Prozentsatz des Budgets?

Bei kleineren Kampagnen ist oft eine feste Pauschale besser, bei größeren Budgets ein prozentuales oder gemischtes Modell. Das Wichtigste ist, dass der Arbeitsumfang der Agentur klar beschrieben ist.

Funktioniert Google Ads sofort?

Google-Ads-Anzeigen können schnell beginnen zu erscheinen, doch die Bewertung der Wirksamkeit erfordert Daten. Im E-Commerce braucht es Zeit, bis Kampagnen Klicks, Conversions und Informationen über Produkte gesammelt haben.

Reicht Google Ads, wenn der Shop kein SEO hat?

Nein, Google Ads ersetzt kein SEO. Werbung wirkt, solange Sie zahlen, während die Optimierung des Onlineshops die Sichtbarkeit langfristig aufbaut. Am besten kombinieren Sie Werbung, E-Commerce-SEO und eine technisch korrekte Website.

Zusammenfassung

Die Kosten von Google Ads sind keine einzelne Position in einer Preisliste. Sie sind die Summe aus Werbebudget, Kampagnenbetreuung, Konfiguration, Messung, Analytik und oft auch Korrekturen am Shop oder an der Website.

Das schlechteste Szenario ist nicht ein hohes Budget. Das schlechteste Szenario ist ein Budget, das ohne Kontrolle, ohne Conversions und ohne Wissen darüber ausgegeben wird, welche Aktivitäten wirklich verkaufen.

Sie wissen nicht, welches Budget für Ihren Shop Sinn ergibt? Bestellen Sie ein Audit des Google-Ads-Kontos — wir prüfen die Conversion-Messung, den Produktfeed und die Stellen, an denen das Budget verpufft.