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Fehler, die Copywriter immer wieder machen

· · 6 Min. Lesezeit
Wie man Inhalte für eine Website erstellt

Die häufigsten Copywriting-Fehler sind leere Floskeln, Keyword-Stuffing, das Fehlen einer konkreten Antwort auf die Frage des Lesers und Texte, die „für den Algorithmus" statt für den Menschen geschrieben werden. Im Jahr 2026 kosten diese Ausrutscher doppelt: Google belohnt Inhalte, die E-E-A-T entsprechen (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness — Erfahrung, Fachwissen, Autorität, Vertrauenswürdigkeit), und KI-Suchmaschinen zitieren nur Texte, die die Frage tatsächlich beantworten. Im Folgenden zeigen wir, was Sie vermeiden sollten und wie Sie Inhalte schreiben, die Menschen lesen — und die Algorithmen auswählen.

Das Internet ist voll von Texten zu jedem erdenklichen Thema. Nur ein Teil davon wird tatsächlich gelesen — der Rest wird überflogen und nach wenigen Sekunden verlassen. Ein guter Artikel verbindet wertvollen Inhalt mit einer Form, die angenehm fürs Auge ist. Diese Regel gilt für den langen Ratgeber genauso wie für die kurze Produktbeschreibung.

Kurz gesagt

Die häufigsten Copywriting-Fehler sind: eine unklare Überschrift, die nicht zum Inhalt passt, Schreiben „über sich selbst" statt über den Nutzen für den Leser, eine Textwand ohne Struktur, fehlende Konkretes und Belege sowie ein fehlender klarer Call-to-Action. Ein guter Text ist scannbar (Überschriften, Listen, kurze Absätze), beantwortet eine echte Frage der Zielgruppe und führt sie zu einer einzigen, klaren Handlung. Schreiben Sie für den Menschen, nicht für sich selbst.

Eine unklare Überschrift, die nicht zum Inhalt passt

Eine Überschrift ist ein Versprechen. Sie sollte genau das ankündigen, was der Leser im Text findet. Eine Überschrift, die nicht zum Inhalt passt, verärgert den Besucher, der wegen einer konkreten Information auf die Seite gekommen ist und etwas anderes bekommen hat — und sofort zu den Suchergebnissen zurückkehrt.

Denken Sie beim Schreiben der Überschrift an Ihre Zielgruppe. Ein Text für junge Leute auf Instagram klingt anders als ein B2B-Angebot an Entscheider in einem mittelständischen Unternehmen. Die Wahl der Sprache ist keine Kosmetik — sie ist die Anpassung an die Menschen, die tatsächlich lesen.

Leere, abgedroschene Floskeln

Unternehmenswebsites wimmeln von Formulierungen, die praktisch jeder benutzt. Sie klingen positiv, füllen hübsch die Leere — und bedeuten nichts. Es sind leere Versprechen, die Sie nicht von Tausenden Wettbewerbern abheben:

  • „Wir sind ein Unternehmen mit Tradition."
  • „Wir bieten freundlichen und kompetenten Kundenservice."
  • „Produkte, die perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind."
  • „Wir garantieren höchste Qualität zu niedrigsten Preisen!"

Liefern Sie statt der Floskel einen Beleg. Nicht „schneller Versand", sondern „Versand noch am selben Tag bei Bestellung bis 14 Uhr". Nicht „erfahrenes Team", sondern „seit 2013 am Markt". Konkretes schafft Glaubwürdigkeit — und Glaubwürdigkeit ist heute eine der Säulen von E-E-A-T, nach denen Google die Qualität von Inhalten bewertet.

Keyword-Stuffing und unnatürliche Sprache

Ein Text, in dem sich dieselbe Phrase alle zwei Sätze wiederholt, klingt künstlich. Ihm fehlt der Lesefluss, er liest sich mühsam. Das ist das klassische Symptom des Schreibens „für den Algorithmus" — ein SEO-Relikt aus vergangenen Jahren, das heute das Gegenteil des Beabsichtigten bewirkt.

Moderne Suchmaschinen verstehen Kontext und Synonyme. Sie müssen die exakte Phrase nicht mit Gewalt unterbringen. Ein guter Text vereint die Anforderungen von SEO mit den Bedürfnissen des Lesers: Er ist natürlich, konkret und thematisch vollständig. Wenn Sie wissen möchten, wie das in einem Onlineshop gezielt gelingt, lesen Sie unseren Beitrag WooCommerce-SEO — wo anfangen.

Keine echte Antwort auf die Frage des Lesers

Die häufigste Sünde: ein oberflächlicher Text, der um das Thema kreist und keine Zweifel ausräumt. Der Leser kam wegen einer Antwort und bekam Allgemeinplätze.

Bevor Sie zu schreiben beginnen, recherchieren Sie und klären Sie eines: Welche Frage beantworten Sie und mit wem sprechen Sie? Nutzen Sie verlässliche Quellen und prüfen Sie Ihre Informationen. Schreiben Sie einfach, konkret und zum Thema. Das ist heute auch für die Sichtbarkeit in AI Overviews und in den Antworten von Sprachmodellen relevant — KI-Suchmaschinen zitieren Inhalte, die eine konkrete Anfrage klar und glaubwürdig beantworten. Das Format „Frage → kurze, sachliche Antwort" funktioniert am besten.

Schwache Keywords — Texte zu den falschen Suchbegriffen

Keywords sind nach wie vor ein Muss, aber es zählt ihre Relevanz, nicht ihre Anzahl. Schreiben Sie über das, wonach Menschen tatsächlich suchen, und nicht über das, was Ihnen wichtig erscheint.

Bei der Auswahl der Suchbegriffe helfen der Google Keyword-Planer (Teil von Google Ads) und Tools zur Analyse der Suchintention. Die entscheidende Frage lautet nicht „welche Phrase hat ein hohes Suchvolumen", sondern „was will die Person, die sie eintippt, wirklich". Die Abstimmung der Inhalte auf die Suchintention ist das Fundament, mit dem wir jedes SEO-Audit beginnen.

Eine massive Textwand

Internetnutzer lesen nicht — sie scannen. Ist der Text ein einziger dichter Block ohne Gliederung, ermüdet der Leser, findet nicht, wonach er gesucht hat, und geht woandershin. Gute Formatierung ist keine Dekoration, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt gelesen zu werden. Verwenden Sie:

  • Kurze Absätze — ein Gedanke pro Absatz.
  • Überschriften für jeden Themenstrang, die das Scannen erleichtern.
  • Listen und Aufzählungen für Daten und Schritte.
  • Fettungen der wichtigsten Passagen.
  • Visuelle Elemente — Grafiken, Tabellen, Screenshots.

Bedenken Sie auch, dass die Form die Technik beeinflusst: Schwere, schlecht optimierte Grafiken verschlechtern die Core Web Vitals (insbesondere INP und Ladezeit), und eine langsame Seite verliert Leser — unabhängig von der Qualität des Textes.

Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler

Tippfehler und Kommafehler können die ganze Arbeit in einem Augenblick entwerten. Die Autokorrektur fängt die gröbsten ab, mit dem Rest müssen Sie selbst fertigwerden. Lesen Sie den fertigen Text mehrmals, am besten laut, und lassen Sie ihn von einer zweiten Person prüfen — ein „frisches Auge" entdeckt Ausrutscher schneller. Einen fehlerhaften Text zu veröffentlichen ist respektlos gegenüber dem Leser und ein Signal mangelnder Sorgfalt, das die Glaubwürdigkeit der Marke schwächt.

KI-generierte Inhalte ohne menschliche Kontrolle

Der neue Fehler der letzten Jahre: KI-generierte Inhalte ohne Redaktion, Faktenprüfung und eigene Erfahrung zu veröffentlichen. Sprachmodelle können grammatikalisch korrekte Texte schreiben, erfinden aber ebenso leicht Zahlen, Quellen und „Fakten". Google bestraft nicht den Einsatz von KI an sich — bestraft werden wertlose Inhalte, egal wer sie geschrieben hat.

So nutzen Sie KI vernünftig:

  • Prüfen Sie jede Zahl und jede Quelle — das Modell kann sehr selbstsicher und völlig im Irrtum sein.
  • Ergänzen Sie eigene Erfahrung — das ist das „E" (Experience) aus E-E-A-T, das die KI nicht hat.
  • Veröffentlichen Sie nicht massenhaft generische Texte „für ein Keyword" — das ist heute der direkte Weg zum Sichtbarkeitsverlust.

Die besten Inhalte des Jahres 2026 verbinden die Effizienz von KI-Tools mit dem Wissen und der Erfahrung eines echten Experten. Der Algorithmus erkennt den Unterschied — und der Leser auch.

Bevor Sie den Text zur Veröffentlichung freigeben

Wenn der Text geschrieben und formatiert ist, legen Sie ihn einen Tag beiseite. Nach intensiver Arbeit verlieren Sie die Objektivität und sehen die kleinen Mängel nicht mehr. Ein frischer Blick hilft, stilistische Fehler zu entdecken, und oft ergibt sich dabei noch ein zusätzlicher Aspekt oder eine stärkere Pointe. Eine kurze Pause ist der günstigste Weg zu einem besseren Text.

Schadet KI-geschriebener Content dem SEO?

Nicht der Einsatz von KI an sich, sondern die Qualität. Google bewertet Inhalte nach ihrem Wert und ihrer Übereinstimmung mit E-E-A-T, nicht danach, wer sie geschrieben hat. Generischer, ungeprüfter KI-Text schadet — ein von einem Experten redigierter KI-Text, angereichert mit Erfahrung und geprüften Fakten, funktioniert genauso gut wie ein handgeschriebener.

Was ist E-E-A-T?

Die Abkürzung steht für Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness — Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google nutzt diese Kriterien zur Bewertung der Inhaltsqualität. In der Praxis bedeutet das: Zeigen Sie echte Erfahrung, liefern Sie Konkretes statt Floskeln und sorgen Sie für Glaubwürdigkeit (Autor, Quellen, keine Fehler).

Wie viele Keywords gehören in einen Text?

Es gibt keine magische Zahl und keine „Keyword-Dichte", die erreicht werden muss. Schreiben Sie natürlich, decken Sie das Thema vollständig ab und verwenden Sie Synonyme und verwandte Begriffe. Moderne Suchmaschinen verstehen Kontext — die exakte Phrase mit Gewalt unterzubringen schadet mehr, als es nützt.

Wie schreibt man Inhalte, die KI-Suchmaschinen zitieren?

Beantworten Sie die konkrete Frage direkt, am besten im ersten Absatz des Abschnitts. Nutzen Sie das Format „Frage → sachliche Antwort", liefern Sie geprüfte Fakten und achten Sie auf eine klare Struktur mit Überschriften. AI Overviews und Sprachmodelle zitieren Inhalte, die eindeutig, glaubwürdig und gut strukturiert sind.


Brauchen Sie Inhalte, die wirklich verkaufen?

In der Marketingagentur SEMTAK erstellen wir Inhalte, die für Menschen und für Suchmaschinen geschrieben sind — ohne Floskeln, mit Konkretem und sauberer Technik:

  • SEO-Audit — wir prüfen, was die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte und Ihrer Website blockiert.
  • Website-SEO — mehr Traffic aus Google dank guter Inhalte.
  • Onlineshop-SEO — Beschreibungen und Kategorien, die verkaufen.
  • Service-Pakete — laufende Betreuung Ihrer Inhalte und Sichtbarkeit.

Betreiben Sie einen WooCommerce-Shop? Beginnen Sie mit dem Beitrag WooCommerce-SEO — wo anfangen und werfen Sie anschließend einen Blick in die komplette WooCommerce-Shop-Anleitung.

Häufig gestellte Fragen

Schadet KI-geschriebener Content dem SEO?

Nicht der Einsatz von KI an sich, sondern die Qualität. Google bewertet Inhalte nach ihrem Wert und ihrer Übereinstimmung mit E-E-A-T, nicht danach, wer sie geschrieben hat. Generischer, ungeprüfter KI-Text schadet — ein von einem Experten redigierter KI-Text, angereichert mit Erfahrung und geprüften Fakten, funktioniert genauso gut wie ein handgeschriebener.

Was ist E-E-A-T?

Die Abkürzung steht für Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness — Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google nutzt diese Kriterien zur Bewertung der Inhaltsqualität. In der Praxis bedeutet das: Zeigen Sie echte Erfahrung, liefern Sie Konkretes statt Floskeln und sorgen Sie für Glaubwürdigkeit (Autor, Quellen, keine Fehler).

Wie viele Keywords gehören in einen Text?

Es gibt keine magische Zahl und keine „Keyword-Dichte", die erreicht werden muss. Schreiben Sie natürlich, decken Sie das Thema vollständig ab und verwenden Sie Synonyme und verwandte Begriffe. Moderne Suchmaschinen verstehen Kontext — die exakte Phrase mit Gewalt unterzubringen schadet mehr, als es nützt.

Wie schreibt man Inhalte, die KI-Suchmaschinen zitieren?

Beantworten Sie die konkrete Frage direkt, am besten im ersten Absatz des Abschnitts. Nutzen Sie das Format „Frage → sachliche Antwort", liefern Sie geprüfte Fakten und achten Sie auf eine klare Struktur mit Überschriften. AI Overviews und Sprachmodelle zitieren Inhalte, die eindeutig, glaubwürdig und gut strukturiert sind.